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Kassel, Stiftskirche St. Martin, Heilig-Kreuzkapelle

Formtyp:
Gitterguß, hochrechteckig mit gotischer Giebelarchitektur (Fialen und krabbenbesetzter Kielbogen), vier Ösen
Fund:
Hebel
Heiliger:
Vera Ikon
Darstellung:
Unter einem krabbenbesetzten Eselsrücken, der von einer Lilie bekrönt und von zwei Fialen mit Kreuzblumen umrahmt wird, steht die hl. Veronika, das Schweißtuch vor sich haltend, auf dem eine überdimensionale Vera Ikon sichtbar ist. Im Standgrund ein schräggestelltes Wappenschild mit dem hessischen Wappen.
Überlieferungsart:
Glockenabguß
Datierung:
1461
Literatur:
WENZEL, H.G., Hessische Glockenkunde (30 Bde.)
Typoskript in der Universitätsbiliothek Kassel Bibliothek Frankfurt
1924-1949
Seiten:
Bd. 14 (Kreis Homberg, 1925)
Eckhardt, Wilhelm A., Zur spätmittelalterlichen Wallfahrt in Hessen
2009, 39-68, Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 114
Seiten:
54
Tags:
Vera Ikon
alter Permalink:
http://www.pilgerzeichen.de/item/pz/465

Kassel, Stiftskirche St. Martin, Heilig-Kreuzkapelle

Literatur zu Pilgerzeichen aus diesem Ort:
Eckhardt, Wilhelm A., Zur spätmittelalterlichen Wallfahrt in Hessen
2009, 39-68, Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 114
Literatur zum Wallfahrtsort:
DERSCH, Wilhelm, Hessische Wallfahrten im Mittelalter
Festschrift Albert Brackmann
1931, Weimar, 457-491, Leo Santifaller (Hrsg.)
zugehöriger Ort:
Kassel
Kassel, Hessen, Deutschland

Hebel

Ortshierarchie:
Hebel
Gemeinde Wabern, Schwalm-Eder-Kreis, Hessen, Deutschland
51.099998474121094, 9.3500003814697266

Die Pilgerzeichendatenbank dokumentiert die europäischen Pilgerzeichen des Mittelalters und stellt sie allen Interessierten zur Verfügung.

Die Pilgerzeichendatenbank knüpft an die von Kurt Köster begründete Forschungstradition an und setzt sie im Verbund mit zahlreichen Institutionen und Einzelpersonen in Deutschland und anderen europäischen Laendern fort.

Die Pilgerzeichendatenbank entstand am ehemaligen Lehrstuhl für Christliche Archäologie, Denkmalkunde und Kulturgeschichte der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie war seit 2010 beim Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin gehostet. Seit 2021 hat sie an der Verbundzentrale des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (VZG) eine neue Heimat gefunden.

Die Pilgerzeichendatenbank bietet verschiedene Möglichkeiten zur Erschließung des Datenbestandes.

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