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Santiago de Compostela

Formtyp:
Jacobsmuscheln, pecten maximus mit zwei Durchbohrungen im Wirbelbereich
Fund:
Genf, Das Exemplar wurde 1981 in der Kathedrale St. Pierre /Cour Saint Pierre in einem aus Steinen auf gesetztem Grab gefunden. Bei dieser Ausgrabung wurden insgesamt drei Pilgermuscheln den Gräbern T 211, T 245 und T 281 mit ovaler bzw. anthropomorpher Steinsetzung angetroffen. Grabungsfund
Sammlung:
Genf, Musée d´art et d´histoire
Heiliger:
Jacobus maior
Darstellung:
Vollständiges Exemplar einer Pilgermuschel (Pecten maximus)mit zwei Durchbohrungen in der Mitte des Schloßbereiches.
Überlieferungsart:
Original
Datierung:
11.-13. Jh.
Zustand:
Vollständiges Exemplar, gut erhalten.
Maße:
82 mal 72 mm
Literatur:
KÖSTER Kurt, Pilgerzeichen und Pilgermuscheln von mittelalterlichen Santiagostraßen
Ausgrabungen in Schleswig, Berichte und Studien 2.
1983
Seiten:
S. 140
HAASIS-BERNER, Andreas, Pilgerzeichen des Hochmittelalters
2003, Würzburg
Seiten:
S. 60
HAASIS-BERNER, Andreas, Pilgerzeichen zwischen Main und Alpen
Wallfahrten in der europäischen Kultur / Pilgrimage in European Culture, Tagungsband Pribram 26.-29. Mai 2004 = Europäische Wallfahrtsstudien 1
2006, Frankfurt, 237-252, Hartmut Kühne und Danial Dolezal (Hrsg.)
Seiten:
S. 247
Tags:
Jacobus maior
alter Permalink:
http://www.pilgerzeichen.de/item/pz/1273

Santiago de Compostela

Literatur zu Pilgerzeichen aus diesem Ort:
HAASIS-BERNER, Andreas, Archäologische Funde von mittelalterlichen Pilgerzeichen und Wallfahrtsandenken in Westfalen
Westfalen 78
2000, Münster
HAASIS-BERNER, Andreas, Pilgerzeichen des Hochmittelalters
2003, Würzburg
WACHOWSKI, Krzysztof, Wallfahrten schlesischer Bürger im Mittelalter
Jahrbuch für Volkskunde NF 28
2005, 137-158
KÖSTER Kurt, Pilgerzeichen und Pilgermuscheln von mittelalterlichen Santiagostraßen
Ausgrabungen in Schleswig, Berichte und Studien 2.
1983
HAASIS-BERNER, Andreas, Pilgerzeichen zwischen Main und Alpen
Wallfahrten in der europäischen Kultur / Pilgrimage in European Culture, Tagungsband Pribram 26.-29. Mai 2004 = Europäische Wallfahrtsstudien 1
2006, Frankfurt, 237-252, Hartmut Kühne und Danial Dolezal (Hrsg.)
PETER-RÖCHER, Heidi, WANZEK, Burger, Pilger in der Prignitz ?Ein mittelalterliches Gräberfeld in Neuruppin-Treskow, Landkreis Ostprignitz-Ruppin
Archäologie in Berlin Brandenburg 1995-1996
1997, Stuttgart, 146-145, Archäologische Gesellschaft in Berlin und Brandenburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Brandenburgischen Landesmuseum für Ur- und Frühgeschichte und dem Landesdenkmalamt Berlin (Hrsg.)
Amark, Mats, Pilgrimsmärken på svenska medeltidsklockor
Antikvarikt Arkiv 28
1965
Literatur zum Wallfahrtsort:
zugehöriger Ort:
Santiago de Compostela
Gemeinde Santiago de Compostela, Provinz La Coruña, Galicien, Spanien
42.883333, -8.5333330000000007

Genf, Das Exemplar wurde 1981 in der Kathedrale St. Pierre /Cour Saint Pierre in einem aus Steinen auf gesetztem Grab gefunden. Bei dieser Ausgrabung wurden insgesamt drei Pilgermuscheln den Gräbern T 211, T 245 und T 281 mit ovaler bzw. anthropomorpher Steinsetzung angetroffen. Grabungsfund

Ortshierarchie:
Genf
Gemeinde Genf, Bezirksfreie Stadt, Kanton Genf, Schweiz

Die Pilgerzeichendatenbank dokumentiert die europäischen Pilgerzeichen des Mittelalters und stellt sie allen Interessierten zur Verfügung.

Die Pilgerzeichendatenbank knüpft an die von Kurt Köster begründete Forschungstradition an und setzt sie im Verbund mit zahlreichen Institutionen und Einzelpersonen in Deutschland und anderen europäischen Laendern fort.

Die Pilgerzeichendatenbank entstand am ehemaligen Lehrstuhl für Christliche Archäologie, Denkmalkunde und Kulturgeschichte der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie war seit 2010 beim Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin gehostet. Seit 2021 hat sie an der Verbundzentrale des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (VZG) eine neue Heimat gefunden.

Die Pilgerzeichendatenbank bietet verschiedene Möglichkeiten zur Erschließung des Datenbestandes.

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