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Vadstena

Formtyp:
Gitterguß, fünfeckig oben mit kreuzbekröntem Dreiecksgiebel und Fialen abschließend, vier Ösen (Typus Vadstena Gruppe I nach Andersson.
Fund:
Uvdal, Gefunden 1978, Uvdaler Stabkirche. Grabungsfund
Sammlung:
Oslo, Universitetets oldsaksammling Cnr 34 866/2554
Heiliger:
St. Brigitta
Darstellung:
Fragment folgenden Zeichens: Im fünfeckigen, oben mit einem Dreiecksgiebel abschließenden Bildfeld sitzt auf der linken Seite eine nimbierte Figur im langen, faltenreichen Gewand - St. Brigitta. Sie sitzt auf einem Stuhl, der Betrachter blickt auf ihre rechte Seite, das Antlitz ist frontal abgebildet. Vor ihr steht ein Pult - darauf ein aufgeschlagenes Buch, in der Hand hält sie eine Schreibfeder. Über ihrem Haupt - fast mittig in der Spitze des Giebels - erscheint die, auf die Heilige weisende, Gotteshand mit Gloria. Die Szene ist in einen inschriftenführenden Rahmen gefasst.
Überlieferungsart:
Original
Datierung:
um 1400
Zustand:
Fragment
Maße:
Höhe 28 mm
Literatur:
Andersson, Lars, Pilgrimsmärken och vallfart
Lund Studies in Medieval Archeology 7
1989, Lund
Seiten:
S. 29
Tags:
St. Brigitta
alter Permalink:
http://www.pilgerzeichen.de/item/pz/1198

Vadstena

Literatur zu Pilgerzeichen aus diesem Ort:
Andersson, Lars, Pilgrimsmärken och vallfart
Lund Studies in Medieval Archeology 7
1989, Lund
MAJEWSKI, Marcin, Ludwisarstwo Stargardskie i pomorskie XIV -XVII wieku
2003, Stargard, 98-103
Amark, Mats, Pilgrimsmärken på svenska medeltidsklockor
Antikvarikt Arkiv 28
1965
Literatur zum Wallfahrtsort:
UGGLAS, Carl R., Den "Extatiska" Brigitta i Vadstena Klosterkyrka
Fornvännen 1943,1
1943, 65-90
zugehöriger Ort:
Vadstena
Gemeinde Vadstena, Kommune Vadstena, Östergotlands län, Schweden
58.450000762939453, 14.899999618530273

Uvdal, Gefunden 1978, Uvdaler Stabkirche. Grabungsfund

Ortshierarchie:
Uvdal
Gemeinde Uvdal, Kommune Nore og Uvdal, Fylke Buskerud, Norwegen
60.266666412353516, 8.7333335876464844

Die Pilgerzeichendatenbank dokumentiert die europäischen Pilgerzeichen des Mittelalters und stellt sie allen Interessierten zur Verfügung.

Die Pilgerzeichendatenbank knüpft an die von Kurt Köster begründete Forschungstradition an und setzt sie im Verbund mit zahlreichen Institutionen und Einzelpersonen in Deutschland und anderen europäischen Laendern fort.

Die Pilgerzeichendatenbank entstand am ehemaligen Lehrstuhl für Christliche Archäologie, Denkmalkunde und Kulturgeschichte der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie war seit 2010 beim Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin gehostet. Seit 2021 hat sie an der Verbundzentrale des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (VZG) eine neue Heimat gefunden.

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