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Urheber des Bildes: Dr. Götz J. Pfeiffer, www.gjpfeiffer.de
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Kassel, Stiftskirche St. Martin, Heilig-Kreuzkapelle

Formtyp:
Gitterguß, hochrechteckig oben mit krabbenverziertem Kielbogen abschließend, flankiert von zwei großen Fialen, denen je ein Engel beigestellt ist, vier Ösen
Fund:
Haddamar, Evangelische Kirche Glockenabguss
Heiliger:
St. Martin Vera Ikon
Darstellung:
In einem hochrechteckigen Rahmen, der oben von einem krabbenbesetzten Kielbogen mit seitlichen Fialen abgeschlossen ist, rechts St. Martin mit Mitra und Infula auf einem Pferd, rechts unten kauert die kleine Figur eines Bettlers; der Heilige hat die Rechte ausgestreckt, um etwas entgegenzunehmen. Links kniet neben einem schräggestellten Wappenschild mit nicht erkennbaren Wappenbild (wohl der landgräfliche Löwe) der Landgraf in kurzem Gewand und hält dem Heiligen ein Reliquiar entgegen, das wohl den aus Jerusalem mitgebrachten Kreuzsplitter enthalten soll. Über der Szene ein Vera Ikon.
Überlieferungsart:
Glockenabguß
Datierung:
1440 (datiert)
Maße:
60 mm (Höhe)
Literatur:
DRACH, Carl Alhard von (Bearbeiter), Kreis Fritzlar
Die Bau- und Kunstdenkmäler im Regierungsbezirk Cassel (Kassel) 2
1909, Marburg
Seiten:
S. 169, Abb. Tf. 199
Hinweise:
vor Ort erfasst am 17.1.2013
Pfeiffer, Götz J., Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck, Kunstgut-Inventarisation
Tags:
St. Martin
Vera Ikon
Landgraf Ludwig I. von Hessen
alter Permalink:
http://www.pilgerzeichen.de/item/pz/236

Kassel, Stiftskirche St. Martin, Heilig-Kreuzkapelle

Literatur zu Pilgerzeichen aus diesem Ort:
Eckhardt, Wilhelm A., Zur spätmittelalterlichen Wallfahrt in Hessen
2009, 39-68, Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 114
Literatur zum Wallfahrtsort:
DERSCH, Wilhelm, Hessische Wallfahrten im Mittelalter
Festschrift Albert Brackmann
1931, Weimar, 457-491, Leo Santifaller (Hrsg.)
zugehöriger Ort:
Kassel
Kassel, Hessen, Deutschland

Haddamar, Evangelische Kirche Glockenabguss

Ortshierarchie:
Haddamar
Fritzlar, Schwalm-Eder-Kreis, Hessen, Deutschland

Die Pilgerzeichendatenbank dokumentiert die europäischen Pilgerzeichen des Mittelalters und stellt sie allen Interessierten zur Verfügung.

Die Pilgerzeichendatenbank knüpft an die von Kurt Köster begründete Forschungstradition an und setzt sie im Verbund mit zahlreichen Institutionen und Einzelpersonen in Deutschland und anderen europäischen Laendern fort.

Die Pilgerzeichendatenbank entstand am ehemaligen Lehrstuhl für Christliche Archäologie, Denkmalkunde und Kulturgeschichte der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie war seit 2010 beim Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin gehostet. Seit 2021 hat sie an der Verbundzentrale des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (VZG) eine neue Heimat gefunden.

Die Pilgerzeichendatenbank bietet verschiedene Möglichkeiten zur Erschließung des Datenbestandes.

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