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Urheber des Bildes: Andreas Philipp, Göttingen
Rechteinhaber des Bildes: Andreas Philipp, Göttingen
Lizenz des Bildes: Creative Commons Namensnennung 4.0

Odilienberg

Formtyp:
Gitterguß, fünfeckig, vier Ösen (Typus B, Variante1 nach van de Moosdijk)
Fund:
Bessingen
Heiliger:
St. Odilia
Darstellung:
Im Bildfeld steht die hl. Odilia, gekleidet in Ordenshabit und Schleier. Sie hält in der rechten Hand einen Kelch mit Hostie, in der linken ein Buch, auf dem sich möglicherweise ein Paar Augen als Symbol ihrer zeitweiligen Blindheit befinden.
Überlieferungsart:
Glockenabguß
Datierung:
1426 (?)
Literatur:
KÖSTER, Kurt, Nachtrag zu: Meister Tilman von Hachenburg
Jahrbuch der hessischen kirchengeschichtlichen Vereinigung 31
1980, 1-28
Seiten:
S. 18f
van LOON / van de MOOSDIJK, Elly, St. Odilia auf westeuropäischen Glocken. Pilgerzeichen aus dem Elsaß
Jahrbuch für Glockenkunde 7/8
1995/96, 185-194
Seiten:
S. 190
Tags:
St. Odilia
alter Permalink:
http://www.pilgerzeichen.de/item/pz/927

Odilienberg

Literatur zu Pilgerzeichen aus diesem Ort:
Andersson, Lars, Pilgrimsmärken och vallfart
Lund Studies in Medieval Archeology 7
1989, Lund
JULLY, J.J., Deux trompettes en terre cuite du Mont Ventoux
OGAM XIII
1961, 427-430
KÖSTER, Kurt, Nachtrag zu: Meister Tilman von Hachenburg
Jahrbuch der hessischen kirchengeschichtlichen Vereinigung 31
1980, 1-28
KÖSTER, Kurt, Meister Tilman von Hachenburg. Studien zum Werk eines mittelrheinischen Glockengießers des 15. Jh. Mit besonderer Berücksichtigung der als Glockenzier verwendeten Pilger- und Wallfahrtszeichen
Jahrbuch der hessischen kirchengeschichtlichen Vereinigung 8
1957, 1-206
LIEBGOTT, N.K., Afstobninger af pilgrimstegn pa danske middelalderlige kirkeklokker
Aarboger for nordisk Oldkyndighed og historie
1971, 196-240
VAN BEUNINGEN, H.J.E. van und KOLDEWEIJ, Adrianus Maria, Heilig en profaan. 1000 laatmiddeleeuwse insignes uit de collectie H.J.E. van Beuningen
Rotterdam papers 8
1993, Cothen
JÜRGENS, Heiner, NÖLDECKE, Arnold; WELCK, Joachim Freiherr von (Bearbeiter), Die Kunstdenkmale des Kreises Springe
Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover 29 (=Kunstdenkmälerinventare Niedersachsen 19)
1941, Hannover
ULDALL, Frederik, Danmarks middelalderlige Kirkeklokker
1906, Kopenhagen
van LOON / van de MOOSDIJK, Elly, St. Odilia auf westeuropäischen Glocken. Pilgerzeichen aus dem Elsaß
Jahrbuch für Glockenkunde 7/8
1995/96, 185-194
van LOON / van de MOOSDIJK, Elly, Pegrimsinsignies en klokken
Berichten uit het National Beiaardemuseum Nr. 19
1997, 8-13
JAITNER, Ralf und KOHN, Gerhard, Ein wüstes Zisterzienserinnenkloster bei Seehausen in der Uckermark
1996, Prenzlau, 66-76
BRUNA, Denis, Enseignes de pelerinage et enseignes profanes
1996, Paris
HAASIS-BERNER, Andreas, Pilgerzeichen zwischen Main und Alpen
Wallfahrten in der europäischen Kultur / Pilgrimage in European Culture, Tagungsband Pribram 26.-29. Mai 2004 = Europäische Wallfahrtsstudien 1
2006, Frankfurt, 237-252, Hartmut Kühne und Danial Dolezal (Hrsg.)
KÜHNE, HARTMUT, Brumme Carina, Der Pilgerzeichenfund am Kloster Seehausen und sein historischer Kontext. Mit einem Katalog des Seehausener Fundes
Studien zur Geschichte, Kunst und Kultur der Zisterzienser, Bd. 8
2007, Berlin, 406-457, Dirk Schuhmann (Hrsg.)
Literatur zum Wallfahrtsort:
BURGHARDT, Rüdiger, Odilia von Hohenburg, Der Odilienberg, Bd. 1
2003., Berlin/Freiburg
zugehöriger Ort:
Odilienberg
Gemeinde Ottrott, Département Bas-Rhin, Alsace (Elsass), Frankreich
48.400001525878906, 7.75

Bessingen

Ortshierarchie:
Bessingen
Gemeinde Bessingen, Landkreis Holzminden, Niedersachsen, Deutschland
52.099998474121094, 9.5

Die Pilgerzeichendatenbank dokumentiert die europäischen Pilgerzeichen des Mittelalters und stellt sie allen Interessierten zur Verfügung.

Die Pilgerzeichendatenbank knüpft an die von Kurt Köster begründete Forschungstradition an und setzt sie im Verbund mit zahlreichen Institutionen und Einzelpersonen in Deutschland und anderen europäischen Laendern fort.

Die Pilgerzeichendatenbank entstand am ehemaligen Lehrstuhl für Christliche Archäologie, Denkmalkunde und Kulturgeschichte der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie war seit 2010 beim Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin gehostet. Seit 2021 hat sie an der Verbundzentrale des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (VZG) eine neue Heimat gefunden.

Die Pilgerzeichendatenbank bietet verschiedene Möglichkeiten zur Erschließung des Datenbestandes.

Neben einer Volltextsuche bilden drei Indizes den Inhalt der Datenbank unter je einem eigenen Gesichtspunkt ab. Darüberhinaus können Orte, Pilgerzeichen und Testimonien auch über Direktlinks der Form http://www.pilgerzeichen.de/item/TYPE/ID erreicht werden. Mögliche Item-Typen sind: 'w_ort' für einen Wallfahrtsort, 'f_ort' für einen Fundort, 'pz' für ein Pilgerzeichen dargestellt im Kontext seines Wallfahrtsortes, 'fd' für ein Pilgerzeichen dargestellt im Kontext seines Fundortes und 'tst' für ein Testimonium. Zum Beispiel führt die Adresse http://www.pilgerzeichen.de/item/pz/45 zu Pilgerzeichen

Indizes

Zur Erschließung der Datenbank stehen verschiedene Indizes zur Verfügung.

Der Index Wallfahrtsorte verzeichnet all jene Wallfahrtsorte von denen bekannt ist, dass sie Pilgerzeichen ausgegeben haben.
Der Index Fundorte verzeichnet alle Lokalitäten, an denen Pilgerzeichen als achäologische Artefakte, Abgüsse auf Glocken u.ä. oder als bildliche Darstellung gefunden wurden.
Der Index Motive verzeichnet die ikonographischen Elemente, die auf Pilgerzeichen begegnen.

Die einzelnen Wallfahrtsorte sind nach Ländern und Bundesländern sortiert über das Navigationsmenu erreichbar. Über die Auswahlliste können Sie die Ortsliste einschränken – etwa auf Orte, zu denen Pilgerzeichenfunde existieren – oder etwaige Einschränkungen aufheben, um eine Aufstellung aller bekannten Wallfahrtsorte zu erhalten.