Pilgerzeichen 1 von 1
  • 1/2Literatur
    • #3056BÜHLER, Albert: Die Heilige Lanze. Ein ikonographischer Beitrag zur Geschichte der deutschen Reichskleinodien (= Das Münster 16, Heft 3/4), 1963, S. 85–116, dort: S. 96.
    • #3122HOMOLKA, Jaromír: Studie k pocátkum umení krásného slohu v Cechách [Studie zu den Anfängen des "schönen Stils" in Böhmen], Praha 1976, dort: S. 60?67, bes. 65.
    • #3467KOENIGSMARKOVÁ, Helena: Ein Prager Pilgerzeichen ? der einzige Zeuge (= Wallfahrten in der europäischen Kultur/Pilgrimage in European Culture, Tagungsband Pribram 26.-29. Mai 2004 = Europäische Wallfahrtsstudien 1), Frankfurt 2006, S. 271–276.
    • #3453KOENIGSMARKOVÁ, Helena: Ein Prager Pilgerzeichen ? der einzige Zeuge (= Wallfahrten in der europäischen Kultur/Pilgrimage in European Culture, Tagungsband Pribram 26.-29. Mai 2004 = Europäische Wallfahrtsstudien 1), Frankfurt 2006, S. 271–276.
    • #3125MACHILEK, Franz; SCHLAGER, Karlheinz; WOHNHAAS, Theodor: O Felix Lancea. Beiträge zum Fest der heiligen Lanze und der Nägel (= Jahrbuch des Historischen Vereins für Mittelfranken 92), 1984/1985, S. 43–107, dort: bes. S. 59.
Detailansicht von Pilgerzeichen #855
    • Fundumstände
    • -
    • Fundzusammenhang
    • Gefunden 1884 in Prag.
    • Verbleib
    • Prag, Sammlung des Nationalmuseums Inv. Nr 2369
    • Formtyp
    • Gitterguß, hochrechteckig, halbrundabschließend mit vier Ösen
    • Zustand
    • Drei Ösen und der oberste Teil des Giebels fehlen.
    • Darstellung
    • Das Bildfeld ist durch ein großes, einfaches Kreuz in vier Felder unterteilt, wobei die beiden kleineren, viertelkreisförmigen Felder lediglich durch einen gotischen Bogen, der über dem Querbalken des lateinischen Kreuzes die ganze Breite des Bildfeldes einnimmt, bestimmt sind. Unter dem Querbalken zwei hochrechteckige Felder in dem (heraldisch) linken steht der hl. Petrus mit bärtigem Antlitz und in bischöflichem Gewand mit päpstlicher Taira. Er hält in der rechten Hand ein, mit der Rahmenarchitektur verbundenes, mannshohes Kreuz und in der Linken einen großen gotischen Schlüssel, dessen Bart an die Nischentrennung (Längsbalken des Kreuzes) stößt. In der anderen Nische steht Kaiser Karl IV. ebenfalls bärtig, mit kaiserlicher Krone und im weiten faltenreichen Mantel. Er ist halb nach rechts gewendet, den linke Arm hält er vor den Körper, so das die Reichslanze (Lanze des hl. Longinus), welche er senkrecht in der linken Hand hält, gegenüber dem Petrusschlüssel an dem Längsbalken des Kreuzes positioniert ist. Die beiden Heiligen sehen aus dem Bild heraus. Unter der Szene ist durch einen Steg ein Querfeld abgeteilt. Drei Wappen sind darin zu sehen. Unter dem hl. Petrus das Wappen des hl. Stuhls (oder des Kapitels von Vy?ehrad ?) mit den gekreuzten Schlüsseln, in der Mitte das Wappen mit Reichsadler und ganz rechts - unter Karl IV. - das Wappen des böhmischen Königreiches, der doppelschwänzige Löwe. Eingepasst ist die ganze Komposition in eine hochrechteckige Rahmenarchitektur, die oben in einem halbrunden, krabbenverzierten Bogen abschließt, an dessen höchstem Punkt vermutlich ein Giebelkreuz stand..
    • Inschrift
    • -
    • Gießer
    • ?
    • Rückseite
    • -
    • Sonstiges
    • Abbildung nach Stará a.a.O.
    • Maße
    • etwa 61 mm hoch
    • Gewicht
    • ?
    • Material
    • ?
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