Pilgerzeichen 1 von 3
  • 1/2Literatur
    • #2060BRAUN, Joseph: Tracht und Attribute der Heiligen in der Deutschen Kunst, Stuttgart 1943, dort: Sp. 655/56 mit Abb. 356.
    • #3452HAASIS-BERNER, Andreas: Pilgerzeichen zwischen Main und Alpen (= Wallfahrten in der europäischen Kultur / Pilgrimage in European Culture, Tagungsband Pribram 26.-29. Mai 2004 = Europäische Wallfahrtsstudien 1), Frankfurt 2006, S. 237–252, dort: S. 249.
    • #2989MADER, Felix (Bearbeiter): Stadt Passau (= Die Kunstdenkmäler Bayerns, IV. Abt. Niederbayern, Bd. 3), München 1919, dort: S. 332 mit Abb. 327.
    • #3637MADER, Franz: Passau, St.Severin (= Schnell & Steiner Kunstführer, Nr. 1337), München 1982, dort: S. 11.
    • #3636MADER, Franz: Passavia sacra. Alte Kunst und Frömmigkeit in Passau. (Katalog zur Ausstellung in der Studienkirche St. Michael vom 19.4. bis 14.9.1975)., Passau 1975, dort: S. 70.
Detailansicht von Pilgerzeichen #416
    • Fundumstände
    • -
    • Fundzusammenhang
    • Das Pilgerzeichen ist als Schmuckelement eines spätgotischen hölzernen Schnitzbildes überliefert. Es handelt sich um eine Figur, die den Hl. Severin darstellt, ausgestattet mit den Pilgerattributen des Pilgermantels, -stabes und -hutes, an dem das Originalzeichen entsprechend spätmittelalterlicher Praxis angebracht wurde. Die Figur stammt ursprünglich aus der St. Severinskirche in Passau.
    • Verbleib
    • Passau, Tresor des Pfarramtes Passau-Innstadt bei der Kirche St. Gertraud
    • Formtyp
    • Gitterguß, hochrechteckig mit giebelförmigem, kreuzbekrönten Abschluß und 4 Ösen
    • Zustand
    • Von 4 Ösen sind 2 gut, eine zerdrückt erhalten.
    • Darstellung
    • Im hochrechteckigem Bildfeld erscheint stehend die bekrönte Muttergottes, das ebenfalls bekrönte Jesuskind auf ihrem rechten Arm und in der linken Hand ein Zepter haltend. Sie steht auf einer Mondsichel. Vom Gnadenbild gehen 10 Strahlen aus. Die Szene steht auf einer inschriftführenden Standleiste auf, die mittig von einem Schild das 3 mal 3 Rauten zeigt ? das Bayrische Wappen ?geteilt wird. Rechts ist eine nicht benutzte Lochmarkierung zusehen. Über dem Haupt der Maria erscheint im fialenflankierten Rahmen ein rechteckiger Teil mit gotischem Schnitzwerk, der von einem kreuzbekrönten Dreicksgiebel mit Dreipassmaßwerk abgeschlossen wird.
    • Inschrift
    • "altnoting"
    • Gießer
    • ?
    • Rückseite
    • -
    • Sonstiges
    • -
    • Maße
    • 68 mal 41 mm
    • Gewicht
    • ?
    • Material
    • Blei
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Pilgerzeichendatenbank - Staatliche Museen zu Berlin