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Pilgerzeichen 1 von 1
  • Literatur
    • #3118HAASIS-BERNER, Andreas: Pilgerzeichen des Hochmittelalters, Würzburg 2003, dort: S. 131.
    • #3451KÖSTER Kurt: Pilgerzeichen und Pilgermuscheln von mittelalterlichen Santiagostraßen (= Ausgrabungen in Schleswig, Berichte und Studien 2.), 1983, dort: S. 99 und 89 jeweils mit Abb.
Detailansicht von Pilgerzeichen #1317
    • Fundumstände
    • Grabungsfund
    • Fundzusammenhang
    • Gefunden 1980 in der Schleswiger Altstadt bei Baggerarbeiten auf dem Grundstück der Hunnenstrasse 8 (Schild).
    • Verbleib
    • Schleswig, Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum für Ur- und Frühgeschichte
    • Formtyp
    • Flachguss, trapezförmig mit herausragender Kopfnische und 4 Ösen
    • Zustand
    • Gut, eine Öse re.o. fehlt.
    • Darstellung
    • Das trapezförmige, oben zusätzlich durch eine eiförmige Nische erweiterte Bildfeld wird fast völlig von der Figur eines nimbierten Heiligen ausgefüllt ? St. Ägidius. Das Haupt in der Nische ist trägt eine Tonsur sowie einen Backen und Kinnbart. Die Kopfnische umschließt das Haupt und rahmt es mit einer Doppellinie in der eine Perlschnur verläuft. Die Rechte ist zum Segensgestus erhoben, die linke hält einen Bischofsstab mit der Krümme zum Heiligen hin. Der Heilige erscheint im Bischöflichen Ornat mit Alba, Kasel und Dalmatik, die Gewandung ist mit Zierleisten (Perlschnur) von einander abgesetzt. Unten erscheint zur rechten eine Hirschkuh, welche den Kopf erhebt und S. Ägidius anblickt. Beidseitig flankieren florale Ornamente, welche aus stramingemusterten, dreieckigen Strukturen erwachsen die Szene.
    • Inschrift
    • -
    • Gießer
    • ?
    • Rückseite
    • Rückseite glatt
    • Sonstiges
    • Abb. nach Köster a.a.O.
    • Maße
    • 49 mm mal 27 mm 0,9 mm dick ( ohne Ösen 47 mal 18 mm oben bzw. 21 mm unten.)
    • Gewicht
    • 5,60 gr.
    • Material
    • 66% Zinn, 33% Blei, Spuren von Kupfer
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